Klostergärten dienten ursprünglich zur Sicherung der unabhängigen Selbstversorgung der Abtei. Innerhalb der Klausur waren Kräuter-, Gemüse- und Obstgärten, außerhalb der Mauern waren Wein-, Hopfen- und Kohlgärten angelegt.
Zwei Klostergärten mit zahlreichen Pflanzenschätzen sind ein Anziehungspunkt und gehören seit 2018 zum Netzwerk Gartenträume Sachsen-Anhalt. Beide Gärten sind nach Vorbild mittelalterlicher Pläne und Aufzeichnungen gestaltet. Im Kräutergarten gedeihen etwa 260 Pflanzensorten, insbesondere Heilpflanzen. Der Gemüsegarten zeigt die frühere pflanzliche Nahrungsvielfalt aus Gemüsen, Getreiden und Obst der Mönchstafel. Die Dauerausstellung Klostergärten: Entwicklung – Nutzung – Symbolik im ehemaligen Mönchsaal gibt Einblicke in die Gartenbauhistorie und zeigt Verbindungen zu Medizin, Ernährung, Kunst sowie klösterlicher Baukunst.
Für Kinder gibt es in den Gartenräumen mit Bruder Grabolin Geheimnisvolles, Besonderes und Märchenhaftes über Gemüse, Obst und Heilpflanzen zu erkunden.
